Verlustaversion - Frischer Wind in der Immobilienbranche mit Redefy.

Aktualisiert: 27. Apr 2019

Wir alle wissen ja, dass Trends, vor allem, wenn sie von der anderen Seite des Atlantik kommen, sehr schnell einmal zu uns überschwappen. Also lohnt es sich vielleicht doch einmal, sich kurz anzusehen, was dort so im Immobilienbereich zurzeit los ist.

Wir hier in Deutschland kaufen unsere Immobilien noch größtenteils so, wie es unsere Eltern und Großeltern schon getan haben. Dass der Immobiliensektor in Deutschland nicht der Vorreiter im Bereich Digitalisierung ist, ist auch kein Geheimnis, selbst wenn uns das ganz neue Chancen eröffnet. Aber zurück in die USA.


Auch in Amerika werden mehr als 90% der verkauften Häuser von Maklern vermittelt und das seit mehr als 10 Jahren unverändert. Wenn man sich dort also ein Haus kauft und das ganze über einen klassischen Immobilienmakler abwickelt, dann zahlt man Provision.

Das Problem dabei: Freie Makler arbeiten auf Provisionsbasis, ihr Anreiz ist es, das Haus zu verkaufen. Zu einem möglichst hohen Preis. Der Makler dort hat keinen Anreiz, dir den günstigsten Preis zu liefern – wieso auch, schließlich verdient er an einem hohen Verkaufspreis. Abgesehen davon hat sich der Aufwand, den der Makler dort hat aufgrund der Technologisierung und bestehender Portale wie, etc. stark relativiert.


Das ist, was sich der Kunde dort denkt.


Doch es gibt, im Zuge der Digitalisierung mittlerweile Alternativen:

Technologiegestützte Dienstleister wie Redefy oder Opendoor. Ganz egal, denn fast jedes Unternehmen im Bereich der Immobilientechnologie setzt auf extreme Transparenz. Man weiß zu jedem Zeitpunkt über alle Gebühren und Services entlang des gesamten Prozesses Bescheid.

Sehen wir uns doch das amerikanische Unternehmen Redefy näher an. Ihr Angebot: Wir verkaufen deine Immobilie für einen Pauschalpreis von 3.000$. Es werden dir alle Services geboten, die ein klassischer Makler auch anbietet (persönliche Beratung, professionelle Fotos, Papierkram, Titel, Ausstellung, …), nur um einiges günstiger.


Angenommen man verkauft ein Haus für 400.000$. Bei einem klassischen Makler in den USA wirst du Courtage in einer Größenordnung um die 12.000$ los. Bei Redefy? Dieselbe Leistung, Jedoch nur 3.000$, die du zahlen musst. Das ist gerade mal ein Viertel! Wie kann Redefy sich das leisten?


Die Antwort darauf ist die Effizienz der Makler, die dort arbeiten. Durch Technologieeinsatz und Nutzung von Smart Data gelingt es, durchschnittlich 45 Abschlüsse im Jahr zu erzielen. Ein „normaler“ Makler in Amerika dagegen schließt im Schnitt 4 Verträge im Jahr ab. Macht man sich diesen Unterschied erst einmal bewusst, versteht man, wie Technologie den Kauf- und Verkaufsprozess sehr viel schlanker macht und allen Beteiligten Geld spart.

Man wundert sich vielleicht, wieso Redefy dann nicht führend am Markt ist, wieso Redefy und vergleichbare Unternehmen gegen die 90% Marktanteil klassischer Immobilienmakler ankämpfen müssen.


Der Grund dafür ist die sogenannte Verlustaversion.


Kurz gesagt, die Angst 100$ zu verlieren übersteigt die Freude, 100$ zu gewinnen. Der Effekt der Verlustaversion: Individuen verhalten sich in Entscheidungssituationen irrational, sobald Unsicherheiten eine Rolle spielen.


Trotzdem werden in Amerika Services wie Taxifahrer von Uber revolutioniert. Das Pendant hierzulande wären Flixbus oder

Airbnb, die der Deutschen Bahn oder Hotels Konkurrenz machen. Der Unterschied:

Bei einem Immobilienkauf sehen wir uns – im Vergleich zur Taxifahrt - mit großen Geldmengen und wenig Erfahrung konfrontiert. Wir fürchten, kostspielige Fehler zu machen und wollen jemanden mit Erfahrung, dem wir vertrauen können, einen klassischen Makler also. Wie zuvor erwähnt, kosten dich diese möglicherweise mehr, als dich ein Fehler kostet, aus dem du selbst lernst.


Fakt ist, es kann gut sein, dass das Einzige zwischen einer kleinen Revolution im Immobilienmarkt und dir als Makler steht, die Verlustaversion ist.

Denn sobald der Kunde versteht, dass er mit diesen Dienstleistern nichts zu verlieren, sondern im Gegenteil sehr viel zu gewinnen hat, werden wir im Immobilienverkauf mehr Transparenz haben. Und dabei sogar noch Geld sparen. Und dann kann es ernst für dich als Makler werden.





Fazit

Natürlich ist das extremisiert und wird wahrscheinlich auch nicht von heute auf morgen passieren, aber es wird passieren. Und dann solltest du dich zumindest mit deine Möglichkeiten, vor allem im Bereich Digitalisierung auseinandergesetzt haben.





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Viel Erfolg beim Umsetzen.